Verlegung der DB-Trasse in Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim

Die jetzige Führung der DB-Trasse in Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim stellt einen schwerwiegenden städtebaulichen Missstand dar.

FlächennutzungsplanMit der Umlegung dieser Trasse auf die vorhandene Ortsumgehung wird in beiden Ortsteilen eine umfassende Lärmminderung bewirkt sowie die Trennwirkung der Ortsteile untereinander bzw. zu den Flussufern von Rhein und Main aufgehoben, so dass eine günstige Stadtentwicklung einsetzen kann.

Hierzu ist eine Trassenergänzung geringen Umfangs erforderlich. Diese ist im gültigen Flächennutzungsplan bereits ausgewiesen. Für die B 40 (Hochheimer Straße) muss eine Unterführung geplant und gebaut werden; auch sie ist im Flächennutzungsplan bereits ausgewiesen.

Die dann freiwerdende Trasse kann für die Stadtbahn genutzt werden. Diese wird mit insgesamt acht Haltestellen die Ortsteile wesentlich besser erschließen als es zurzeit der Fall ist, aber auch besser als dies mit den bisher vorliegenden Planvarianten möglich ist. Auf der Umgehungstrasse können neue S-Bahnhöfe an der Boelckestraße und an der Steinern Straße errichtet werden und in Kostheim ein Umsteigebahnhof Stadtbahn/S-Bahn mit P+R- und B+R-Plätzen. Es ist zu prüfen, ob der Haltepunkt für den Regionalexpress ebenfalls hier oder besser am Ostbahnhof einzurichten ist.

Die Stadtbahn gilt als das leiseste Verkehrsmittel des ÖPNV überhaupt und sie beseitigt die Trennwirkung allein schon dadurch, dass an jeder Haltestelle an beiden Enden ebenerdige und damit auch behindertengerechte Überwege regelmäßig vorzusehen sind. Im Bedarfsfalle sind weitere Überwege planbar.

Aus der jetzigen DB-Trasse können beachtliche Flächen ausgegliedert und einer neuen Nutzung zugeführt werden.


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