Presseerklärung

28.06.2007

Stadtbahn ja, aber City-Link ohne Chance

Lediglich eine 1100 m lange unterirdische Bahnstrecke bauen zu wollen, wäre ein Schildbürgerstreich: das kann sich gar nicht rechnen! So macht man gute Ideen kaputt!

Mit einer wie auch immer gestalteten Stadtbahn kommen Wiesbadener auch nicht schneller nach Frankfurt oder zum Flughafen; das ginge nur mit einer ICE-Verbindung über die „Wallauer Spange“.

Bei einem Stadtbahnprojekt geht es vielmehr darum, das Umland besser an die Wiesbadener Innenstadt anzubinden zum wechselseitigen Nutzen und der Umwelt zu Liebe. Und das ginge am besten mit einer 1. Betriebsstufe, die von Bad Schwalbach durch die Wiesbadener Innenstadt über die Mainzer Straße, das Gewerbegebiet Petersweg, nach Mainz-Kostheim und/oder nach Mainz führt. Auch die FDP hat immer schon anerkannt, dass die Verbindung nach Mainz einen hohen Kosten-Nutzen-Faktor aufweist. Warum also weiter um den heißen Brei herumreden anstatt endlich Nägel mit Köpfen zu machen?

Noch einmal die zu erwartenden Schlüsseldaten dieses Stadtbahnprojektes, für die Leute mit dem kurzen Gedächtnis:

...und Wiesbaden blüht auf!

Diese Erfahrung macht klar: Wenn jemand im Koalitionspoker auf eine Karte setzt, die letztendlich nicht sticht, dann können leicht die Zugeständnisse an die anderen Partner, ohne die es ja auch nicht geht, ein unausgewogenes Übergewicht bekommen.

Für die „Initiative Stadtbahn - ja“

Hans-Ulrich Zastrau


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