Wettbewerb der Alternativen

Spurbus

Die IHK hat den Spurbus 2001 im Wahlkampf ins Gespräch gebracht und ein Jahr darauf ein Kurzgutachten dazu vorgelegt. Unter der Bezeichnung CIVIS ist er in zwei französischen Städten in der Erprobung. Es handelt sich um einen 18 m langen Gelenkbus mit Dieselantrieb, sein Fahrgastraum ist konsequent niederflurig ausgebildet und er kann Haltestellen spurgenau ansteuern. Das Ein- und Aussteigen wird dadurch bequemer und durch eine zusätzliche Tür beschleunigt. Der Spurbus fährt auf der Busspur deutlich ruhiger als Busse auf der Straße; wegen seines Stehplatzangebots darf er nicht schneller fahren als 60 km/h. Er soll nicht durch Klarenthal fahren, sondern über die Aarstraße auf der dort vorhandenen Busspur, dann weiter bis zur Eisernen Hand auf einer neu anzulegenden Busspur und ab dort auf der Trasse der früheren Aartalbahn, die hierzu betoniert werden muss. Die einspurige Trasse lässt Gegenverkehr nicht zu, deshalb fährt der Spurbus in der Gegenrichtung auf der Straße. In der Stadt müssen Busspuren ergänzt und Signalanlagen mit Vorrangschaltung für den Spurbus eingerichtet werden, sonst steht er im Stau und kann seine Vorteile nicht nutzen.


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