Wettbewerb der Alternativen

Westtangente

In den sechziger Jahren wurde die autogerechte Stadt angestrebt. Seitdem weist der Flächennutzungsplan die Westtangente aus. Sie führt von der Platter Straße (B 417) über die Aarstraße (B 54), Lahnstraße (K 647), Klarenthaler Straße (L 3037), Dotzheimer Straße (K646) zur Schiersteiner Straße ( K 645) mit Anschluss an die Autobahn. Damit wird Durchgangsverkehr aus dem Untertaunus in Richtung Mainz und Frankfurt um Wiesbaden herumgelenkt; einige Straßenzüge (Dürerplatz) werden entlastet. Aber Verkehr mit Ziel in Wiesbaden belastet andere Straßen verstärkt. Auch wenn man heute diese Straße nicht mehr völlig anbau- und kreuzungsfrei bauen würde, so ändert sich doch an der grundsätzlichen Funktion und Linienführung nichts. Jetzt wird der erste Bauabschnitt geplant, er macht aber nur Sinn, wenn die weiteren folgen bis die gesamte Westtangente steht. Die Innenstadt wird damit aber nur besser erreichbar, wenn dort viel mehr Parkplätze angeboten werden. Hierfür sind als Standorte im Gespräch: Bowling-Green, Reisinger-Anlagen, Lilienkarree, Gutenbergplatz, Luisenhof, Elsässer Platz, Platz der Deutschen Einheit mit zusammen mindestens 3000 Parkplätzen. Das dient dem motorisierten Individualverkehr (MIV), führt aber auch zu erhöhter Staugefahr in der Innenstadt.

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