Wettbewerb der Alternativen

Beibehaltung des Status quo

Viele Wiesbadener haben den Wunsch geäußert, dass doch alles so bleiben solle, wie es ist. Sie sind der Meinung, dass Veränderungen viel Steuergeld verschlingen, meistens erfolglos bleiben und die Verhältnisse nicht verbessern, sondern verschlechtern. Als Beispiel dafür wurde die Hochbrücke am Michelsberg genannt, die vor 30 Jahren gebaut und nun wieder abgebrochen wurde und hässliche Lücken hinterlassen hat, wo früher zwei klassizistische Eckhäuser gestanden haben.

Was ist zu erwarten, wenn seitens der Stadt- und Verkehrsplaner keine Entscheidungen getroffen werden? Wenn keine der dargestellten Alternativen nachdrücklich verfolgt wird, wird fast der gesamte Zuwachs an motorisiertem Verkehr dem Auto zufallen; das ist aber das Verkehrsmittel mit dem größten Platzbedarf. Um dem einigermaßen nachzukommen, wird es in einem schleichenden Prozess, wie er schon in der zurückliegenden Zeit zu beobachten war, an vielen Standorten Eingriffe und Veränderungen geben, die letztlich das Bild der Stadt grundlegend verändern. Die Allmählichkeit bewirkt, dass sich die Bürger an die jeweils neuen Zustände gewöhnt haben, bevor der nächste Eingriff kommt.

Voraussichtlich werden Kunden, vor allem die auswärtigen, immer weniger die Innenstadt aufsuchen, sondern dort einkaufen, wo sie bequem hinkommen und kostenfrei parken können.


[Startseite]    [Kontakt]    [Termine]    [Übersicht]    [Voriger Text]    [Nächster Text] © 2001-, Stand: 03.01.2007