Wettbewerb der Alternativen

Kosten / Mehr Busse

Konsequent mehr Busse einzusetzen, erzeugt Jahreskosten von 5,81 Millionen €. Im Kostenvergleich ist diese Alternative die drittgünstigste nach Aartalbahn (5,33) und vor Stadtbahn (7,47). Die Anschaffung von Bussen ist zu 30 Prozent förderungsfähig. Busse haben unter den öffentlichen Linienverkehrsmitteln die geringste Transportkapazität und die kürzeste Nutzungsdauer. Also sind trotz niedriger Anschaffungspreise die Jahreskosten hoch.

Der voraussichtliche Verkehrszuwachs soll sich bei der Alternative „Mehr Busse“ ähnlich aufteilen wie heute, also bleibt der ÖPNV-Anteil am motorisierten Gesamtverkehr bei 24 Prozent. In der Innenstadt können mehr Busse nur eingesetzt werden, wenn in zusätzliche Fahrwege, Signalanlagen und Haltestellen investiert wird.

Bei dieser Alternative nimmt auch der Autoverkehr stark zu; es fallen erhöhte Kosten für Straßenreparaturen an (80 Prozent des Ansatzes bei der Alternative „Status quo“).


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