Wettbewerb der Alternativen

Kosten / Spurbus

Der Spurbus nach Bad Schwalbach kostet 9,09 Millionen € pro Jahr. Das ist die aufwändigste der ÖPNV-orientierten Alternativen; nur die Alternative „Westtangente“ (15,68) ist noch teurer. Die hohen Anschaffungskosten der Fahrzeuge sind zu 30 Prozent förderungsfähig, aber ihre Nutzungsdauer ist nur unwesentlich höher als die normaler Busse, das ist eine der Ursachen für die hohen Jahreskosten.

Wenn zusätzliche Busspuren vor allem auch im Stadtgebiet eingerichtet werden, steigt der ÖPNV-Anteil auf 26 Prozent an. Bisher sind für die geplante Strecke, jeweils nur in einer Richtung, 4,5 km Busspur vorhanden. Für einen reibungslosen Betrieb müssen diese Trassen saniert und mit Signalanlagen und neuen Haltestellen ausgestattet werden; diese sind dann wegen ihrer Höhe für normale Busse nicht anfahrbar. Der Bau der Trassen, insbesondere die Betonierung der Aartalbahn, ist nicht förderungsfähig. Die Nutzungsdauer der Trassen liegt niedriger als die von Schienenwegen, weil der Beton durch die hohe Belastung extrem beansprucht wird.

Der erwartete Verkehrszuwachs entfällt zu einem geringeren Teil auf das Auto als bei anderen Alternativen. Aber auch hier fallen erhöhte Kosten für Straßenreparaturen an. (60 Prozent des Ansatzes bei „Status quo“).


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