Wettbewerb der Alternativen

Ökonomie / Status quo

Selbst wenn für Wiesbaden kein neues Verkehrskonzept beschlossen wird, entstehen Jahreskosten von 4,7 Millionen €. Wenn der Verkehrszuwachs von mindestens 100.000 Fahrten pro Tag fast vollständig vom Auto zu bewältigen ist, werden die Straßen stärker verschlissen; dies verlangt einen höheren Instandhaltungsetat und erhöhten Personaleinsatz.

Der ÖPNV-Anteil sinkt auf 22 Prozent. Reisezeiten, Energie- und Rohstoffverbrauch, Schadstoffe, Lärm und Unfallschäden steigen. Dem Aufwand stehen keine Erträge und kein erkennbarer Nutzen gegenüber.

Es scheint unmöglich, dass das städtische Straßennetz und die vorhandenen Parkplätze leistungsfähig genug sind, um auch nur einen Teil des anwachsenden Verkehrs zu verkraften.

Selbst wenn durch verkehrliche Maßnahmen im Rahmen des vorhandenen Netzes ein Verkehrsinfarkt bis auf weiteres verhindert werden könnte, sind die Grenzen von Leistungsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit bald erreicht.


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