Wettbewerb der Alternativen

Soziale Verträglichkeit allgemein

Wie jede Stadt braucht Wiesbaden ein komplexes, von der Bürgerschaft akzeptiertes Verkehrssystem, das jeden Verkehrsteilnehmer zum Ziel bringt, ob er nun über ein Auto verfügt oder nicht. Die Verkehrsmittelwahl erfolgt nach dem Angebot (Bahn, Bus, Auto, Fahrrad), nach äußeren Faktoren (Wetter, Straßenverhältnisse) und nach persönlichen Gründen (Alter, Gesundheit, Lebenseinstellung, Gruppengröße, Zweck und Dauer der Reise, Mitnahme von Kinderwagen, Fahrrädern oder Gepäck). Die Verkehrsmittel konkurrieren miteinander und sind nur erfolgreich, wenn der potenzielle Benutzer sie kennt und sie akzeptiert. Hierbei spielen auch subjektive Aspekte eine wichtige Rolle: der Autofahrer glaubt, er könne Tempo und Verlauf seiner Fahrt selbst bestimmen, aber in Stadtregionen trifft dies nur sehr bedingt zu. Zwar hat er einen Sitzplatz und kann Radio hören, aber wichtiger ist, wie oft und wie lange er im Stau steht oder nach einem Parkplatz suchen muss. Öffentliche Verkehrsmittel werden von ihren Benutzern danach beurteilt, wie sich der Weg von Tür zu Tür gestaltet (Weg zum Abfahrthaltestelle, Fahrstrecke und -dauer, Umsteigen, Weg zum Ziel, aber auch Komfort, Sicherheit, Fahrpreise, Information).


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