Wettbewerb der Alternativen

Ökologie / Westtangente

Schon der 1. Bauabschnitt der Westtangente greift gewaltig in Natur und Landschaft ein: ein ganzes Kleingartengebiet wird vernichtet. Die weiteren Abschnitte gehen auch nicht schonender mit Natur und Landschaft um: alle westlichen Bachtäler und auch große Waldflächen werden durchschnitten. Bei der Herstellung der Straßenflächen werden nicht nur ca. 120.000 qm versiegelt, sondern auch am meisten Energie und Rohstoffe verbraucht und Schadstoffe ausgestoßen. Gleiches gilt für den Bau der Tiefgaragen und Parkhäuser in der Stadt (1,18). Auch im Betrieb kommt die Westtangente zu den höchsten Werten bei Energieverbrauch und Schadstoffausstoß (1,15) sowie bei Lärmemissionen (52 db).

Straßenbau ist Folge, aber auch Ursache der Landschaftszersiedelung und steht damit im völligen Gegensatz zu einer ökologischen Stadtentwicklung. Auch in der Stadt wird der öffentliche Straßenraum mehr und mehr zugunsten des stark zunehmenden Autoverkehrs umgebaut. Dieser hat mit einem optischen Gewicht von 763 den ungünstigsten Einfluss auf das Stadtbild.


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